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Der DSt-Kreis Brandenburg (mit Berlin) kam der Veröffentlichung der "Schwarzen Listen" durch die "Zeitschrift der Leihbücherei" zuvor, indem noch vor Erscheinen dieser Zeitschrift den Leihbüchereien die "Schwarzen Listen" von der DSt selbst zugestellt wurden - verbunden mit der Aufforderung, die entsprechenden Bücher der DSt zu übergeben. Weiterhin warb die DSt nunmehr öffentlich für ihre Sammelaktion.

Zur Beschlagnahme der Bücher stellten die örtlichen Kampfausschüsse aus NS-Studenten und SA bestehende Stoßtrupps auf, welche an vielen Orten von der Polizei unterstützt wurden. Ein Beispiel für die Brutalität der Aktionen war die Plünderung des "Instituts für Sexualwissenschaften" von Magnus Hirschfeld in Berlin durch Studenten der "Hochschule für Leibesübungen".


Für die Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz diente das Studentenhaus in der Oranienburger Straße als zentrale Sammelstelle der angefeindeten Literatur.


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