Startseite
Ausstellung
Ereignisse vor dem
10. Mai 1933
12 Thesen
Schwarze Listen
10. Mai 1933
Feuersprüche
Goebbels-Rede
zur Bücherverbrennung
Ästhetische Aspekte der
Bücherverbrennung
Presse
Hirschfeld-Institut
Zeitzeugen
Mahnmal am
Bebelplatz in Berlin
Weitere Informationen

Die Bücherverbrennung in Berlin

Nach Beendigung seiner Antrittsvorlesung stellte sich Alfred Baeumler an die Spitze eines studentischen Aufmarsches, der zu einer Zwischenkundgebung vor das Studentenhaus in der Oranienburger Strasse zog. Hier wurden die zur Verbrennung gesammelten Bücher auf Lastautos geladen.


Hitlerjugend, SA, SS, Stahlhelm und Burschenschaften in "Wichs" formierten sich gemeinsam mit der Studentenschaft und einer Reihe Professoren. Vor dem Studentenhaus hielt der Führer des NSDStB-Kreises Berlin-Brandenburg Fritz Hippler eine kurze Ansprache (Hippler produzierte später den berüchtigten NS-Propagandafilm "Der ewige Jude"). Anschließend begann unter Marschmusik der Umzug. Auf einen Stock gespießt wurde an der Spitze des Zuges die Büste des Sexualforschers Magnus Hirschfeld getragen. Entlang von mit Schaulustigen gesäumten Straßen passierte der Umzug das Brandenburger Tor und kam schließlich auf dem Opernplatz an. Ein Platzregen hatte eingesetzt. Die Inszenierung rettete Benzin, mit dem der nun angezündete Holzstoß getränkt worden war. Über das weitere Geschehen berichtete ausführlich die "Deutsche Allgemeine Zeitung".















<< zurück

1 2 3 4