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10. Mai 1933
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10. Mai 1933
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Reaktionen der deutschen und internationalen Presse
auf die Ereignisse vom Mai 1933

Deutschland

Die Bücherverbrennungen lösten international heftige Reaktionen aus. In Deutschland hingegen waren die Presseberichte zur Verbrennungsaktion entweder stark positiv oder neutral ausgerichtet. Offene Kritik an der NS-Politik war nur noch aus dem Exil möglich.




Europa

Umfangreiche Berichterstattungen über die Ereignisse von 1933 in Deutschland sind in vielen Zeitungen und Zeitschriften aller europäischer Länder zu finden. Man nahm das Geschehen in Berlin größtenteils sehr ernst. Immer wieder auftauchender Assoziationspunkt ist der "Autodafé" - der Ketzerscheiterhaufen.

So nennt das Amsterdamer Blatt Het Volk am 10. Mai seinen Leitartikel: "Kunst en letteren; De beschaving op den brandstapel, Hitler's bockendag!" (Kultur auf dem Scheiterhaufen, Hitlers Büchertag!)

Einen Tag später, am 11. Mai, erscheint in Politiken aus Kopenhagen ein Bericht mit dem Titel: "Ketzer-Scheiterhaufen in Berlin, das Mittelalter ist lebendig im Jahr des Herrn 1933", und die aktuelle Meldung in Stockholms-Tidningen vom selben Tage steht unter der Überschrift: "Andens kätterbal. Tändesi Berlin under Jubel fran Hakkorsets Riddarvakt" (Scheiterhaufen des Geistes. Angesteckt unter dem Jubel der Ritterwache des Hakenkreuzes).

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