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Konzeptionell hatte der NS-Studentenbund wenig zur inhaltlichen hochschulpolitischen Diskussion beizutragen. Drei von Aktionismus getragene Grundforderungen bestimmten seine politische Arbeit:

1. Numerus clausus für jüdische Studierende
2. Drastische Einschränkung des Anteils jüdischer Intellektueller in den akademischen Berufen
3. Wissenschaftliche Forschung zum Nutzen des deutschen Volkes, etwa durch die Einrichtung von Lehrstühlen für Rassenkunde und Wehrwissenschaft.

Vor dem Hintergrund einer in der Weimarer Republik äußerst problematischen sozialen Lage von Studierenden und ihrer Existenzängste aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit von Akademikern hatten diese Forderungen des NS-Studentenbundes einen zunehmenden Nährboden.


 
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